Die FDP nominieren Susanne Elmer Feuz und Thomas Villiger für das Obergericht sowie Livia Maho für das Verwaltungsgericht

Die Glarner FDP nominierten an ihrer Delegiertenversammlung Susanne Elmer Feuz aus Ennenda und Thomas Villiger aus Niederurnen für das Obergericht sowie Livia Maho aus Näfels für das Verwaltungsgericht. Die Kandidierenden sollen die Nachfolge der bisherigen FDP-Richterinnen Monika Trümpi, Ruth Hefti und Olivia Lattmann antreten.

Die Glarner FDP empfehlen mit Susanne Elmer Feuz, Thomas Villiger und Livia Maho drei engagierte Persönlichkeiten als Kandidierende für das Ober- und Verwaltungsgericht. Alle drei bringen eine beeindruckende Palette an Erfahrungen und Kompetenzen mit, die die Glarner Gerichte bereichern werden.

Susanne Elmer Feuz: Erfahrene Stimme mit klarem Kompass

Susanne Elmer Feuz ist 46-jährig und wohnt in Ennenda. Als langjährige Landrätin (2008–2024), Alt-Landratspräsidentin sowie ehemalige Präsidentin der Glarner FDP (2019–2024) verfügt sie über ein tiefgreifendes Verständnis der kantonalen Strukturen und Gesetzgebungsprozesse. Beruflich ist Susanne Elmer Feuz seit 2008 als Mitglied der Geschäftsleitung der Z Feuz Elektro GmbH tätig. Die heutige Geschäftsführerin der Feuz Elmer Immo AG und Verwaltungsrätin der Glarner Regionalbank bringt zudem wertvolle Kenntnisse aus der Privatwirtschaft und dem Finanzsektor mit. Ihre Erfahrung als ehemaliges Mitglied der landrätlichen Geschäftsprüfungskommission (GPK) sowie ihre vielfältigen Erfahrungen aus Politik und Vereinsarbeit unterstreichen ihre Eignung für das Amt als Laienrichterin am Obergericht. Susanne Elmer Feuz steht für eine unabhängige, menschennahe und faire Judikative.

Thomas Villiger: Strategische Kompetenz und Umsetzungsstärke

Mit dem 58-jährigen Thomas Villiger aus Niederurnen nominiert die FDP einen Experten für Change-Management und regulatorische Transformationsprozesse. Als Executive Director bei UBS/Credit Suisse blickt er auf eine jahrzehntelange Karriere im globalen Bankenumfeld zurück, in der er komplexe regulatorische Programme und digitale Initiativen leitete. Neben seinem tiefen Verständnis für Compliance und Risikomanagement bringt er durch seinen aktuellen CAS in Artificial Intelligence zukunftsweisendes Wissen in den Bereichen Digitalisierung und Prozessautomatisierung mit. Nebenberuflich engagierte er sich als Mitglied des Schulrates Niederurnen, als Gründungsmitglied der Kindertagesstätte Chindervilla sowie als langjähriger Präsident der Schlössli-Genossenschaft Niederurnen. Mit seiner analytischen Kompetenz, seiner Erfahrung in hochregulierten Umgebungen und seinem gesellschaftlichen Engagement ist er eine überzeugende Besetzung für das Obergericht.

Livia Maho: Dynamik und Fachwissen für das Verwaltungsgericht

Livia Maho ist 27-jährig und wohnt in Näfels. Als Immobilienberaterin mit eidg. Fachausweis und selbstständige Partnerin bei Künzler & Partner verfügt sie über fundierte Kenntnisse in den Bereichen Vertragsrecht, Bewertungen und Marktanalysen. Ihre berufliche Laufbahn, die sie von der kaufmännischen Lehre bei Swiss Life bis in die Selbstständigkeit führte, zeugt von hoher Lernbereitschaft und einer präzisen Arbeitsweise. Mit ihrer Mehrsprachigkeit und ihrer lösungsorientierten Art ergänzt sie das Gericht um eine junge, praxisnahe Stimme. Durch ihre Arbeit rund um Baubewilligungen, Nutzungspläne, Grundstückgeschäfte und die Schnittstellen zwischen privaten Eigentümern und Behörden kennt sie genau jene Konfliktfelder aus der Praxis, die das Verwaltungsgericht beschäftigen: Sie weiss, wie solche Auseinandersetzungen entstehen, welche Interessen auf dem Spiel stehen und wie wichtig eine unabhängige, sachkundige Instanz für eine faire Beurteilung ist. Mit ihrer Bodenständigkeit, ihrer Präzision und ihrer Verbundenheit mit der Region bringt sie als junge Kandidatin eine frische Perspektive in das Verwaltungsgericht ein.

Die Freisinnigen sind überzeugt, dass Susanne Elmer Feuz als Nachfolgerin von Monika Trümpi und Thomas Villiger als Nachfolger von Ruth Hefti ihre vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen gewinnbringend am Obergericht einbringen werden. Livia Maho tritt als Nachfolgerin von Olivia Lattmann für einen Sitz am Verwaltungsgericht an. Die Ersatzwahlen finden an der Landsgemeinde 2026 statt.