Bildung

Für eine Schule, die dem Bildungsauftrag der Zukunft gerecht wird

Unsere Volksschule ist ein zentrales Fundament für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunft unseres Landes. Sie ermöglicht sozialen Aufstieg, fördert Eigenverantwortung und legt das Fundament für eine starke, liberale Gesellschaft und unseren Wohlstand. Wer über Bildung verfügt, kann selbstbestimmt handeln, kritisch denken und Verantwortung übernehmen für sich selbst und für die Gemeinschaft.

Dieses Erfolgsmodell ist zunehmend gefährdet. Rund ein Fünftel der Schülerinnen und Schüler im Kanton Glarus erreicht die Grundkompetenzen in Lesen und Schreiben nicht. Dies trotz des täglichen und unermüdlichen Einsatzes vieler Lehrpersonen. In keinem Kanton gibt es mehr Risikoschulen als im Kanton Glarus, was die Volksschule weiter an den Anschlag bringt. Es ist an der Zeit, einige Fehlentwicklungen zu korrigieren. Die Volksschule soll nicht jeden gesellschaftlichen Trend aufnehmen, sondern wieder vermehrt das Erlernen der Grundkompetenzen ins Zentrum stellen. Damit stellen wir die Weichen für eine gute Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.

Wir wollen die Volksschule wieder stärken, indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: Bildung, Sprache und Kompetenzen. Denn nur mit einem funktionierenden Schulsystem sichern wir die Zukunft unserer Kinder und damit auch die Zukunft des Glarnerlands und der Schweiz.

Die FDP Kanton Glarus fordert deshalb:

  • Lehrpersonen entlasten
  • Frühzeitige Förderung und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Duales Berufsbildungssystem stärken
  • Deutschkompetenz für alle Kinder
  • Allgemeinbildender Unterricht in der Oberstufe als Pflicht
  • Bürokratieabbau im Bildungswesen
  • Beibehaltung von Schulnoten

 


Vorstösse zu diesem Thema

Die FDP.Die Liberalen Kanton Glarus hat eine Interpellation zur Zukunft der schriftlichen Abschlussprüfungen im Fach Allgemeinbildung eingereicht.

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Die integrative Schulbildung, d. h. die lntegration möglichst aller Kinder in Regelklassen bis hin zur lnklusion, führt zu einer zunehmenden Belastung der Lehrerinnen und Lehrer. Unruhige, über Gebühr heterogene Klassen führen zu einem Anstieg der <Betreuungsinfrastruktun, wie z. B. Lehrpersonen für Spezialunterricht, Sozialpädagogen, Schulsozialarbeiter, die um die Klassen und einzelnen Kindern aufgebaut und koordiniert werden muss. Die Lehrerinnen und Lehrer können sich aufgrund des hohen administrativen und insbesondere koordinativen Aufirvands kaum mehr auf ihre pädagogischen Kernaufgaben konzentrieren. Dies führt zur Beeinträchtigung der Bildungsqualität.

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Für eine erfolgreiche Schul- und Ausbildungslaufbahn ist ausreichende Sprachkompetenz in der Unterrichtssprache Grundvoraussetzung. Nur wer den lnhalt der Aufgaben versteht, kann Lösungen erarbeiten.

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